arthroskopie hüfte

Unsere Hüftgelenke leisten Tag für Tag Großes: Sie stemmen unser Körpergewicht und müssen z. B. beim Springen und Rennen starke Belastungen aushalten – und sie abdämpfen. Hüftschmerzen und Bewegungseinschränkungen können bei verschiedenen Diagnosen auftreten. Um die passende Behandlung zu finden, muss eine umfangreiche Anamnese und Diagnostik erfolgen. Für eine schnelle und sichere Befunderstellung und Auswertung sowie für die optimale Behandlung sollten Sie sich an einen erfahrenen Spezialisten wenden – wie Dr. med. Dipl. Sportwiss. Lutz Nitsche von der Sportorthopädie Frankfurt.

 

Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch zu den Behandlungsoptionen für Ihren individuellen Fall.
Arthroskopie Hüfte Frankfurt

Impingement der Hüfte

Das Impingement-Hüfte-Syndrom bezeichnet die schmerzhafte Verengung des Hüftgelenkspaltes zwischen Hüftkopf des Oberschenkelknochens und des Hüftgelenkpfannendachs. Knöcherne Veränderungen sorgen dafür, dass die so genannte Gelenklippe (Labrum) eingeklemmt wird. Starke Schmerzen in der Leiste vor allem beim Beugen und Abspreizen des Hüftgelenks sind die Folge.

 

Hüftgelenksspiegelung (Hüftarthroskopie)

Um das Hüftgelenk länger zu erhalten, kann eine Hüftarthroskopie sinnvoll sein. Bei diesem minimalinvasiven Eingriff führt Dr. med. Dipl. Sportwiss. Lutz Nitsche eine Kamera sowie kleinste chirurgische Operationsinstrumente über winzig kleine Hautschnitte ins Hüftgelenk ein. So lassen sich unter endoskopischer Sicht erkrankte und stark geschädigte Strukturen im Hüftgelenk erkennen und gleichzeitig behandeln. Knöcherne Veränderungen an Schenkelhals und Hüftpfanne können abtragen, ein Schenkelhals nachmodelliert oder die Gelenklippe wieder am Pfannenrand befestiget werden. Ziel des Eingriffs ist, dass sich der Patient nach der Behandlung wieder schmerzfrei bewegen kann. Die zunehmende Arthrose, die durch das Impingement der Hüfte verursacht wurde, soll verlangsamt oder verhindert werden.

Sportorthopäde Frankfurt

Labrumläsion (Verletzung der Gelenklippe)

Meist ist die Labrumläsion die Folge eines Hüftimpingements oder einer unglücklichen Rotationsbewegung beim Sport. Dabei reißt die Gelenklippe (Labrum acetabuli) im Hüftgelenk. Diese dicke Ausstülpung aus Fasern kleidet die Hüftgelenkpfanne aus, hat eine dämpfende Funktion und sorgt mit seiner glatten Oberfläche dafür, dass der Oberschenkelkopf gut in der Hüftpfanne gleiten kann. Stechende Schmerzen in der Leiste begleiten die Labrumläsion und die Bewegung des Hüftgelenks ist beeinträchtigt.

 

Naht der Gelenklippe

Bei einem vollständigen Abriss der Gelenklippe ist eine operative Behandlung (Hüftarthroskopie) meist unumgänglich. Im Rahmen der Hüftarthroskopie wird die Gelenklippe wieder am Pfannenrand angenäht (Refixation) und beugt so einer Hüftarthrose effektiv vor. Bei unvollständigen Rissen der Gelenklippe kann eine Glättung mit der Entfernung von schadhaften Teilen der Fasern notwendig sein, um Enge im Hüftgelenk (Impingement) zu vermeiden.

Freier Gelenkkörper

Durch Unfälle oder Erkrankungen wie beispielsweise Hüftarthrose oder Hüftnekrose können sich Gewebeteile unterschiedlicher Größe innerhalb des Hüftgelenks lösen, ablagern, verschieben und einklemmen. Diese freien Gelenkkörper bestehen aus Knorpel oder Knochen, schränken die Bewegung ein („Gelenksperre“) und verursachen starken Schmerzen.

 

Entfernung freier Gelenkkörper

Auf Dauer führen die freien Gelenkkörper gleichsam Steinen im Getriebe zu Schäden und müsse entfernt werden. Im Rahmen einer minimalinvasiven Hüftarthroskopie kann Dr. med. Dipl. Sportwiss. Lutz Nitsche die gelösten Knochen- und Knorpelstücke mittels kleinster Instrumente entfernen. Größere freie Gelenkkörper müssen zunächst im Gelenk zerkleinert werden, um sie entfernen zu können. Nach dem Eingriff kann der Patient das Hüftgelenk sofort frei bewegen und entsprechend seiner Schmerztoleranz voll belasten.

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