konservative therapie

Einige Befunde lassen sich mit einer konservativen Therapie gut behandeln. Das Ziel dabei ist, die Schmerzen der Betroffenen zu lindern und die Bewegungsfähigkeit wiederherzustellen. Die erkrankten Gelenke sollen entlastet und vor Fehl- oder Überbelastung geschützt werden. Oft werden dadurch die Beschwerden bereits gemildert. Zur konservativen Therapie gehören u. a. Krankengymnastik, physikalische Therapien, manuelle Behandlungen und orthopädische Hilfen wie Handstock, Pufferabsätze und Schuhinnenranderhöhungen. Diese Ansätze können durch die Gabe von Medikamenten ergänzt werden. Dr. med. Dipl. Sportwiss. Lutz Nitsche von der Sportorthopädie Frankfurt ist ein erfahrener Spezialist und kennt die konservativen Methoden genau.

 

Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch zu den Behandlungsoptionen für Ihren individuellen Fall.
Sportorthopäde Frankfurt

Arthrose

Weltweit gilt die Arthrose als häufigste Gelenkerkrankung. Der Verschleiß an Gelenken von Schultern, Händen, Fingern, Hüften und Knien trifft vor allem ältere Menschen. Die Betroffenen leiden meist unter großen Schmerzen. Bei dieser so genannten degenerativen Gelenkerkrankung verschleißt der Knorpel an den Gelenken, der sich als Schutzschicht zwischen den Knochenenden befindet und verhindert, dass die Knochen aneinander reiben. Gesunder Knorpel wirkt sozusagen als Stoßdämpfer und verteilt Belastungen gleichmäßig auf das Gelenk. Mit zunehmendem Verschleiß kann der Knorpel diese wichtigen Aufgaben nicht mehr erfüllen.

 

Grundsätzlich kann die Arthrose alle Gelenke des menschlichen Körpers treffen. Anfällig sind jedoch die Gelenke, die hohen Belastungen ausgesetzt sind:

 

Hände und Finger

Meist sind Mittel- und Endgelenke der Finger betroffen, ebenso das Daumensattel- und das Handgelenk. Die Arthrose entwickelt sich allmählich, zeigt anfangs keine Symptome und bleibt daher lange unbemerkt („stumme Arthrose“). Sind die Fingerendgelenke betroffen, können sich im weiteren Verlauf zystische Verdickungen (Mukoidzysten) bilden.

 

Hüfte

Bei der Hüftgelenksarthrose ist der Knorpel von Hüftkopf und/oder Hüftpfanne geschädigt. Typische Anzeichen der Coxarthrose sind eingeschränkte Beweglichkeit und Schmerzen in Hüft- und Leistenbereich insbesondere beim Loslaufen und Abwärtssteigen von Treppen.

Knie

Die Knie sind besonderen Belastungen ausgesetzt und tragen beim normalen Gehen das 2,5fache des Körpergewichts. Daher ist die Arthrose in den Knien (Gonarthrose) die häufigste degenerative Gelenkerkrankung. Der Knorpel im Kniegelenk wird zerstört und letztlich schmerzt jede Bewegung.

 

Therapien

Zwar ist die Arthrose nicht heilbar, doch lassen sich durch verschiedene Therapien die Beschwerden lindern, der Verlauf bremsen und die Beweglichkeit erhöhen. Um die Muskulatur zu stärken und den Knorpel mit Nährstoffen zu versorgen, ist Bewegung unerlässlich. Schonende Sportarten wie Schwimmen, Fahrradfahren oder Nordic Walking bieten sich an. Gewichtsreduktion, Physiotherapie sowie physikalische Therapien (wie Kälte- und Wärmeanwendungen, Massagen, Elektrostimulation) können sinnvoll sein. Um akute Schmerzen zu lindern, kommen Schmerzmittel zum Einsatz.

 

Zudem können Injektionen mit Kortison, Hyaluronsäure oder Wachstumsfaktoren aus dem Blutplasma (ACP) eingesetzt werden. Bei fortschreitender Arthrose in Knie und Hüfte kann ein künstliches Gelenk erforderlich sein, um die Beweglichkeit zu erhalten. Basierend auf präziser Diagnostik wird Dr. med. Dipl. Sportwiss. Lutz Nitsche Sie individuell beraten, welche Therapie für Sie am besten ist.

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