Video-Podcast Der Sporthopäde Folge 1 Vita Dr. med. Dipl. Sportwiss. Lutz Nitsche – Publikationen Ausbildung Schwerpunkt Urlaub Essen Charakter

Dr. Google hilft Dir nicht weiter und Du weißt vor lauter guten Ratschlägen zur Sportmedizin und Orthopädie nicht mehr weiter? Dann bist Du hier genau richtig. Mein Podcast gibt Dir in leicht verständlichen Worten und ohne Fachchinesisch die Antworten auf Deine Fragen zur Orthopädie, Sport bei Muskel-/Gelenkschmerzen und zu den häufigsten Lügen und Mythen der Sportmedizin.

Hallo, mein Name ist Lutz Nitsche. Ich bin Orthopäde/Unfallchirurg und Diplom Sportwissenschaftler. Ich habe mich auf die arthroskopische Therapie von Knie-, Hüft- und Schultergelenk und die Behandlung von Sportverletzungen spezialisiert. In meiner Praxisklinik in Bad Soden und der Praxis in Eschborn habe ich bereits sehr viele Leistungssportler operiert und nachbehandelt.

In der ersten Folge meines Podcast erfährst Du mehr über den Arzt und Menschen Lutz Nitsche, also mich. Ich habe mir die Mühe gemacht und diese Folge Null als Videopodcast zu produzieren. Die weiteren Folgen werde ich allerdings als Audiopodcast auf meiner Homepage und in den gängigen Podcastportalen hochladen. 

Viel Spaß mit der ersten Folge, die vor allem um mich geht,  meine Ausbildung, mein Studium und meine bisherigen berufliche Laufbahn.

Mein Abitur habe ich am Langener Dreieich-Gymnasium absolviert. Anschließend studierte ich Diplom Sportwissenschaften in Frankfurt am Institut für Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe Universität. Meine Diplomarbeit handelte von der Maximalkraftwerten von Profifußballern des Rumpfes und der Arme und Beine Kickers und Darmstadt 98. Anschließend studierte ich Humanmedizin ebenfalls an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt. Ich verfasste eine Dissertation über kindliche Hüftgelenkserkrankung an der orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt.

Als Sportwissenschaftler arbeitete ich in Reha-Zentren und war unter anderem fachlicher Leiter eines ambulanten Trainingszentrums für chronische Rückenschmerzen. Außerdem führte ich viele Laktatleistungsdiagnostiken durch, unter anderem an Läufern und Triathleten aber auch an Spielsportlern vor allem aus den Sportarten  Handball und Fußball. Außerdem absolvierte ich diverse komplexe Leistungsdiagnostiken unter anderem bei Darmstadt 98 und Kickers Offenbach. Hier ermittelte ich die  Maximalkraft, Bioelektrische Impedanzanalyse zur Ermittlung von Muskulatur-, Körperfett- und Wasseranteil und führte Lichtschranken-SprintTests zur Ermittlung der Schnelligkeit durch.

Außerdem habe ich Zusatzausbildungen wie den Rückenschullehrer, Trainingstherapeut, Ernährungsberater und die Fitnesstrainer A-Lizenz absolviert.

Meine medizinische Laufbahn startete ich als Assistenzarzt in einer Rehaklinik in Bad Dürkheim. Anschließend wechselte ich zur Orthopädisch/Unfalchirurgischen Abteilung der Uniklinik Mannheim. Danach folgte eine Anstellung in der Schön-Klinik in Lorsch und nachfolgend in ATOS-Privatklinik bei Herrn Prof. Pässler, Prof. Thermann, Professor Siebold in dem internationalen Zentrum für Orthopädie mit dem Schwerpunkt der Hüft-, Knie und Sprunggelenksverletzungen. Die letzte Ausbildungsstätte war die Orthopädische Abteilung des St. Josefs-Hospital in Wiesbaden. Dort beendete ich meine Assistenzarztausbildung und konnte als Oberarzt das Zentrums für Arthroskopische Chirurgie und Sportorthopädie leiten. Nach einer kurzen Tätigkeit in einer Praxis in Frankfurt wechselt ich in das Team der chirurgie-maintaunus. Seit Juli 2019 bin ich in unseren beiden Standorten, der Praxisklinik in Bad Soden und der Praxis in Eschborn als Gesellschafter tätig.

Mein beruflicher Schwerpunkt

Mein Behandlungsschwerpunkt liegt in der Diagnostik und Therapie von Sportverletzungen. Ich habe mich spezialisiert auf die sogenannten arthroskopischen Eingriffe von Knie-, Hüft- und Schultergelenk. In dieser Art der Spezialisierung sehe ich einen extrem großen Vorteil. Während andere „Spezialisten“ sich auf ein Gelenk konzentrieren, habe ich mich auf ein Operationsprinzip, die Arthroskopie auch Gelenkspiegelung genannt, konzentriert. Ich führe ausschließlich arthroskopische Eingriffe durch. Ich muss somit nicht nicht verschiedene Operationsprinzipen beherrschen, sondern bin quasi ein „Fachidiot“. Wer als zu mir in die Sprechstunde kommt wird von mir über alle Möglichkeiten, Gefahren und Erfolgsaussichten einer Arthroskopie von einem absoluten Spezialisten auf diesem Gebiet ausführlich beraten bzw. auch operiert. Neben meiner ärztlichen Tätigkeit habe ich über die Arthroskopie ein Buch herausgegeben, bin Ausbilder auf diversen Operationskursen und engagiere mich für die Ausbildung der zukünftigen Arthroskopeure in Deutschland, Österreich und der Schweiz im AGA-Education-Komitee.

Die Arthroskopie ist ein minimal-invasives Verfahren. Es wird vor allem bei gelenkerhaltenden Eingriffen von Sportverletzungen eingesetzt. 

Durch meine Oberarzttätigkeit in Hessens größter Prothesenklinik in Wiesbaden kann ich jedoch in meiner Sprechstunde die komplette Palette der Gelenkerkrankungen, von Arthrose, Überlastungsschäden bis hin zur frischen Sportverletzungen, auf höchstem Niveau abdecken. Die gelenkersetzenden, endoprothetischen Operationen werden nicht von mir durchgeführt.

Aber es muss ja nicht immer gleich das Skalpell sein. Es steht uns in unser Praxisklinik in Bad Soden und der Praxis in Eschborn eine große Vielfalt von modernen konservativen Therapieoptionen zur Verfügung. Hier sei beispielsweise die Stoßwellentherapie, Kinesiotape und Injektion von Plättchenreichen-Plasma  genannt. 

Für mich ist es besonders wichtig mit den anderen Fachdisziplinen eng zusammen zu arbeiten. Ich kann ein Kreuzband noch so gut operieren, wenn allerdings die nachfolgende Physiotherapie nicht optimal durchgeführt wird, kann mein tolles Operationsergebnis dahin sein. Gründe dafür sind fast immer ein fehlender Informationsfluss zwischen Operateur und Physiotherapeut. Aus diesem Grund ist ein enger Austausch mit allen am Behandlungsprozess beteiligten Fachdisziplinen notwendig. In unserer Praxisklinik in Bad Soden sind die Wege zu den anderen Disziplinen extrem kurz. Wir haben an unserem Klinikstandort ein Operationszentrum, die Praxisräume zur Vor- und Nachbehandlung, die Radiologie (für MRT und Röntgen), Orthopädietechnik, Physio- bzw. Trainingstherapie, Neurologie und eine Apotheke unter einem Dach vereint.

Meine Bücher/Publikationen/Vorträge und Kongresse

Mittlerweile habe ich 5 Bücher geschrieben und herausgegeben. Naja, noch nicht ganz, den das letzte ist kurz vor der Veröffentlichung. Das erste, Sportmedizin und Triathlon habe ich zusammen mit Dennis Sandig im Rahmen des von uns organisierten Triathlon- Symposiums in Egelsbach Erarbeitet. Das zweite Buch n praktische Sportmedizin“Richtet sich an‘ Ärzte, Trainer, Sportwissenschaftler, und betont vor allem die praktisch relevanten Aspekte der Sportmedizin.

Zusammen mit dem Hessischen Sportärzteverband  erschien dann als nächstes Werk Ski- und Snowboardmedizin. 

Der nächste und vor allem auch logische Schritt war ein Werk über mein alltägliches Handeln im Operationssaal zu verfassen. Zusammen mit Mike Baums erschien 2022 Arthroskopieren Lernen. Dieses Buch richtet sich an alle die die Grundlagen der Arthroskopie erlernen möchten. Ein wesentlich Punkt war die Synchronisation des Bildes und Videos aus dem Gelenk mit der Ansicht des Operateurs. Hier entstanden unzählige Videos zu Operationen  der Schulter und des Kniegelenks.

Das letzte Buchprojekt befindet sich aktuell in den letzten Zügen der Fertigstellung. Zusammen mit Boris Mandryka entsteht ein Buch mit kommentierten Prüfungsfragen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sportmedizin.

Außerdem veröffentlichte ich diverse Fachartikel mit den Themen Therapie des Kreuzbandriss, Sprunggelenk- und Schulterverletzung in Fachmagazinen.

Ich konnte auf mehreren Kongressen Poster präsentieren, unter anderem beim Kongress der AGA, der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie. Hier führte ich eine Studie zum Return to play nach Kreuzbandriss durch. Die Kernaussage der Studie besagt dass ein Profifußballer der ersten und zweiten Fußball Bundesliga 7,3 Monate benötigt um wieder zurück zum Spieleinsatz zu gelangen.

Als Referent habe ich zu diversen sportorthopädischen Themen referiert. Unter anderem konnte ich beim Orthopädenkongress in Baden-Baden einen Übersichtsvortrag über return to competition nach Kreuzbandriss halten. Aber auch dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie referierte ich und hatte einen Sitzungsvorsitz. Aber auch bei weiteren sportmedizinisch/orthopädischen Veranstaltungen unter anderm in Toulouse, München, Innsbruck, Heidelberg, Mainz und St. Anton am Arlberg war ich als Referent eingeladen.

Ich richte nun schon seit vielen, vielen Jahren Kongresse aus, aber mein größtes Baby ist der Sportmedizinkurs in Garmisch-Partenkirchen. Mittlerweile hat sich dort ein Sommer- und ein Winterkurs etabliert. Jeder Kurs dauert jeweils acht Tage, so dass ich zweimal im Jahr für eine Woche weg bin um Sportmediziner auszubilden. Wenn ihr also mal keinen Termin in meiner Sprechstunde bekommt, dann könnte es sein das ich in Garmisch-Partenkirchen bin uns die Sportmedizinier von morgen ausbilde. 🙂

Mir ist es ganz besonders wichtig dass die Ausbildung möglichst praxisnah geschieht und nicht einfach nur aus einem Buch abgelesen wird. Daher werden dort vor allem Workshops, live-Demonstrationen und Hands-on-Kurse angeboten. Das passt ganz gut zu dem von mir herausgegebenen Buch „Praktische Sportmedizin“ welches in Thieme-Verlag erschienen ist. Seit dem Jahr 2014 richte ich den Sportmedizinkurs zusammen mit Björn Michel aus: Beste Grüße nach Garmisch-Partenkirchen. Mittlerweile fest im Team verankert ist Tom Bartl, der uns bei der Umsetzung extrem hilft, denn ohne unser ganzen vielen Helferlein wäre die Umsetzung eines solch ambitionierten Konzepts mit eigener App zum Kongress, Livestream per Zoom, live-Voting während der Vorträge überhaupt nicht möglich.

Bevor ich jedoch selber einen Kongress organisiert habe habe ich bei meinen vorherigen Stationen in der Uniklinik, der Atos Klinik in Heidelberg und im St. Josefs Hospital in Wiesbaden bereits viel Erfahrung im Ausrichten von Kongressen sammeln können. Der eigentliche ausschlaggebende Punkt selbst ein Kongress auszurichten war jedoch die Teilnahme am Winterkurs vom Sportärzteverband Hessen in St. Anton am Arlberg. Danach war für mich klar: das muss ich auch machen. So entstand meine aller erste eigene Veranstaltung. Zusammen mit Dennis Sandig, den ich an dieser Stelle ganz herzliche Grüße, richten wir das sportmedizinische Symposium Radsport mitten im Odenwald auf der Kuralpe aus. Das war gleich ein riesengroßer Erfolg so dass wir in den nächsten Jahren sowohl das Symposium „Triathlon“ als auch „Laufen“ ausrichteten. Diese sportmedizinischen Symposien richtete ich als ein Tagesveranstaltung in den Jahren 2011 zwölf und 13 aus. Für mich als Sportwissenschaftler und Mediziner war nur logisch dass ich dann auch Sportmediziner Ausbilder weshalb wir im Jahr 2014 den ersten Sommer kurz Sportmedizin in Garmisch-Partenkirchen ins Leben rief. Das war eine ziemlich wilde Zeit mit vielen tollen Erfahrungen aber auch mit einigen Bauchlandungen. Das meine ich ziemlich wörtlich denn der letzte Kongresstag vom ersten Sommerkurs endete mit einem Mountainbike-Sturz bei dem ich mir meine Halswirbelsäule brach. Glücklicherweise passierte nichts Schlimmeres und ich konnte in den nächsten Jahren den Kurs weiter entwickeln und zu dem machen was er jetzt ist: ein 8-Tages-Kurs mit mehr als 200 Teilnehmern und zwei Kurswochen, eine im Sommer und eine im Winter.

Neben der Sportmedizin engagiere ich mich noch auf meinem zweiten fachlichen Schwerpunkt: der Arthroskopie. Ich bin Mitglied im AGA Education Komitee, dass sich um die Ausbildung des zukünftigen Arthroskopeure in Deutschland, Österreich und der Schweiz kümmert. Die AGA ist eine Fachgesellschaft für Arthroskopie Gelenkchirurgie. Das AGA Education Komitee organisiert Operationskurse für Anfänger der Arthroskopie. Hier bin ich regelmäßig als Referent und Instructor bei Ausbildungskursen tätig. Außerdem halte ich Vorträge auf den AGA-Kongressen über diverse arthroskopische bzw. oder Ausbildungsthemen.

Außerdem bin ich Mitglied in diversen Fachgesellschaften wie zum Beispiel der Deutschen Vereinigung für Schulter und Ellbogenchirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, der deutschen Kniegesellschaft, der Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie in der Sportmedizin.

Meine Sportaktivitäten

Eins vorab. Ich komme nicht so viel zum Sporteln wie ich gerne möchte. Ich versuche jedoch Familie, Beruf und Sport so gut es geht miteinander in Einklang zu bringen wie nur irgend möglich. 

Als Kind habe ich Fußball gespielt und beim FC Langen gekickt. Ich habe in der F-Jugend begonnen und bis zur C-Jugend dort gespielt. Parallel dazu habe ich Tennis gespielt. Vielmehr bin ich quasi auf dem Tennisplatz groß geworden, da meine beiden Brüder und mein Vater ebenfalls Tennis gespielt haben. Da lag es auf der Hand das roter Sand zu meiner sportlichen Entwicklung gehörte. Nach einer Pause während meines Studiums habe ich Tennis wieder für mich entdeckt und spiele immer noch im selben Verein wie in meiner Kindheit, dem TC Rot-Weiß Sprendlingen. Dort spiele ich Medenspiele und gehe gerne auch mal mit meinem Sohn und meiner Tochter auf den Platz.

Schon als kleiner Skizwerg begann ich mit 3 Jahren das Skifahren. Snowboarden habe ich auch ausprobiert aber die zwei Bretter gefallen mir einfach besser. Nachdem ich dann doch ein wenig zwischen Snowboarden und Skifahren geschwankt bin gab die Entwicklung der Carving-Ski den entscheidenden Impuls um beim Skifahren zu bleiben. Endlich hat Kurven fahren wieder Spaß gemacht. Der nächste technologische Schritt die Entwicklung von immer breiteren Ski mit denen das Freeriden deutlich attraktiver wurde, hat mich noch mal umso mehr vom Skifahren begeistert. Skitouren gehen und Freeriden sind die Dinge die ich beim Skifahren so sehr liebe. Abseits von dem normalen Touristentrubel ist man zudem der Natur viel, viel näher als in einem 8er-Sessellift oder einer Großraumkabinenbahn.

Bereits beim Fußball spielen und beim Tennis entdeckte ich das ich vor allem Ausdauerqualitäten hatte. 1992 absolvierte ich dann meinen ersten Triathlon, damals in Darmstadt. In den nächsten Jahren finishte ich insgesamt fünf mal die Halbdistanz mit 2km Schwimmen, 90km Rad und 21km Laufen, wobei meine Stärken immer deutlich auf dem Schwimmen und dem Radfahren lagen. Mehr und mehr kristallisiert sich heraus dass ich meine Lieblingsdisziplin im Fahrradfahren weiter ausbauen wollte, weshalb ich dann auch irgendwann zum Radrennsport wechselte. Hier waren meine Qualitäten sicherlich eher in den Kriterien mit den häufig wechselnden Sprintbelastungen zu sehen. Ich fuhr und unzählige Rennen in der Pfalz für die RSG Frankfurt bei den Rad Amateuren der C-Klasse. Parallel dazu absolvierte ich einige Mountainbikemarathons, unter anderem auch die Garmisch-Classic, einem 100 km MTB-Rennen um die Zugspitze herum.

Warum ich Arzt geworden bin

Die Antwort auf diese Frage ist ehrlich gesagt nicht so einfach zu beantworten. Ursprünglich hatte ich gar nicht vor Arzt zu werden. Und das obwohl mein Vater und mein Großvater Orthopäde waren. Nach Dem Abitur habe ich zunächst Sportwissenschaften studiert. Während des Studiums habe ich mich auf die beiden Schwerpunkte Leistungs- und Wettkampfsport konzentriert, jedoch auch viele sportmedizinische Themen bearbeitet. Am Ende meiner letzten mündlichen Prüfung im Fach Trainingswissenschaften hat meine prüfende Professorin, Frau Professor Ballreich, mir geraten ich solle Sportmediziner werden. Sie hat mich derart unterstützt, dass ich aufgrund ihrer Empfehlung einen direkten Studienplatz erhielt und wenige Monate später mein Medizinstudium begann. 

Zu Beginn des Medizinstudiums dachte ich ich werde vor allem Sportmediziner und behandle Sportler mit Überlastungsschäden und Fehlbelastungen. Im weiteren Verlauf fand ich mehr und mehr gefallen am Operieren. Was liegt da näher als mit dem Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie und dem Schwerpunkt Sportmedizin in die Arthroskopie ganz tief einzusteigen und verletzte Sportler wieder fit zu machen. 

Was mich als Arzt antreibt? Es macht deutlich viel mehr Spaß mit Patienten zusammen zu arbeiten, die einen sehr großen Drang haben wieder fit zu sein und ihre ursprüngliche Leistung zu erreichen oder gar zu verbessern. Bei Sportlern ist genau das der Fall! In der chirugie maintaunus in Bad Soden und in Eschborn habe ich genau die Voraussetzungen um Sportler sowohl konservativ als auch operativ zu betreuen. Und das auch noch im eigenen Operationszentrum in dem ich genaue Vorgaben machen kann wie ich einen Sportler operieren möchte und wie ich auch selber gerne operiert werden würde. Und das ist auch so ziemlich das Wichtigste was sie einen Arzt fragen sollten, wenn er Ihnen zu einer Operation rät: „Würden Sie sich auch operieren lassen?“ Ich kann diese Frage immer mit „Ja“ beantworten wenn ich jemandem zu einer Operation rate. Das ist so ziemlich die ehrlichste und wichtigste Frage die sie ihrem Operateur stellen sollten. 

Während meines Sportstudium habe ich nicht nur gelernt, wie man selber Sport macht, sondern auch wie man es vermittelt, bzw. wie man es jemand anderem beibringt. Diese didaktischen und methodischen Übungen helfen mir bei meinen jetzigen Lehraktivitäten zum Beispiel bei der Ausbildung von Sportmediziner oder Arthroskopeuren. Einen guten Arzt macht nicht nur eine brillante Operationstechnik, sondern vielmehr eine empathische und individuelle Patientenführung aus. Aber auch ein ausgeprägtes Maß an Teamfähigkeit und die Fähigkeit sein erworbenes Wissen weiterzugeben, gehören dazu. Daher habe ich mich als Arzt nicht nur auf meine praktische Tätigkeit sondern auch auf die Lehre konzentriert. Die Lehre konzentriert sich natürlich auf meinen Schwerpunkt: die Ausbildung von Sportmedizinern  und den Arthroskopeuren von morgen.

Betreue Sportler/Vereine

Fußballer von Darmstadt, Kickers Offenbach, Carl Zeiss Jena

Fußballer SG Bad Soden

HsGEppLa

Als Kooperationspartner des hessischen Leichtathletikverband betreue ich viele Leichathleten

Tennisspieler Tennis 65 Eschborn

Handballer TSG Münster

 

Familie Essen Urlaub Charakter

In Sachen Essen liegt die Sache ganz klar: am liebsten esse ich italienisch. Die maritime Küche aber auch eine leckere Pasta gehört zu meinen Lieblingsgerichten. Meinen Sommer Urlaub verbringe ich sehr gerne mit meiner Familie am Gardasee. Auf dem Weg dorthin machen wir häufig einen Zwischenstopp in Südtirol. Auch hier kann man Urlaub und Kulinarik wunderbar miteinander verbinden denn gute Weine und ein gutes Essen gehören zusammen.

Der Familienmensch Lutz Nitsche kümmert sich um seinen Sohn Max und die kleinere Tochter Lisa. Beide bring mich häufig zum Lachen und lenke mich von dem stressigen Alltag ab. Und all das könnte ich niemals stimmen mit meiner besseren Hälfte an meiner Seite. Meine Frau Gabi ist Apothekerin und führt zwei Apotheken in Dreieichenhain.

Wir vier versuchen möglichst viel Zeit miteinander zu verbringen wobei der Urlaub und das Essen einen zentralen Schwerpunkt einnimmt.

Wenn ich mich als Menschen beschreiben würden, dann würde ich sagen Ich bin ein sehr lustiger Mensch. Ich bin ein sehr offener Mensch, kann zuhören, ich kann mit vielen Leuten lachen, ich kann auch tatsächlich mit den Leuten im Team gut arbeiten, ich hab viel Spaß mit anderen Leuten beim Sport und insofern würde ich mich echt freuen, wenn wir mal miteinander Sport machen würden.

So, jetzt weißt du mehr über mich, ich hoffe, der Podcast hatte gefallen und wenn ja, dann bitte bitte abonnieren. wenn du mehr wissen willst, dann besucht doch einfach meine Homepage oder viel besser machen Termin bei mir in der Sprechstunde, wenn du einen Spezialisten für Sport Orthopädie benötigst. Viel wichtiger und viel besser wäre jedoch du bleibst einfach gesund und deine Knochen bleiben heil und ich sehe ich eher beim Sporteln, beim Skifahren, beim Tennisspielen und beim Radfahren also macht`s gut.

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